Aktuelles

 

 

Live Diskussion auf zoom.us

Wann werden wir wieder auf Tour gehen können?

Wie wird der „Neue Alltag“ für uns auf Tour aussehen?

Wie wird Covid 19 die Zukunft des Gruppenreisens verändern?

Das sind ein paar der Fragen auf die wir am 7. Mai 2020 in unserer Live Online Diskussion um 18:00 genauer eingehen wollen.

Die Teilnehmer sind Amir A. Karim als Host & Jorn Hendrikx, Simon Jordan, Fifi Bertl als Diskutanten. Von unterschiedlichen Firmen – aus unterschiedlichen Ländern – alle erfahrene Guides. Zusammen kommen wir sicher auf bessere Antworten als allein. Unser Fokus liegt definitiv auf den Langzeitfolgen dieser Pandemie aufs Reisen, vor allem Gruppenreisen – egal ob mit Bus, auf den Flüssen oder Ozeanen. Covid 19 betrifft uns alle und hat weit reichende Folgen. Daher wird es Zeit darüber zu reden!

Alle sind herzlichst willkommen dabei zu sein. Ihr könnt während der Diskussion zuhören und am Ende bei einem Q&A Eure Fragen stellen. Hier die Details:

Zoom ID                                  350 614 5127

Zoom UR                                  https://us02web.zoom.us/j/3506145127

Startzeit                                   07/05/2020, 18:00 CET, 

Dauer                                      Ungefähr 1 Stunde

Sprache                                   Englisch

Wir wollen an dieser Stelle auch nochmal klarstellen: Keiner der Teilnehmer fungiert als offizieller Repräsentant einer Firma. Und nachdem es noch viele Unklarheiten zu Covid 19 gibt, kann die Diskussion eher spekulativ werden. Nichtsdestotrotz halten wir es für ein wichtiges Thema das besprochen gehört.

Also … schaut vorbei, macht es Euch gemütlich, und wir freuen uns gemeinsam hoffentlich auf ein paar Antworten zu kommen!

 


 

Offener Brief und Petition:

Faire Unterstützung von ReiseleiterInnen und FremdenführerInnen in der Corona-Krise

 

 

Sehr geehrte politischen EntscheidungsträgerInnen! Liebe österreichische Öffentlichkeit!

Wir wenden uns an Sie, um auf die Situation von uns ReiseleiterInnen und FremdenführerInnen in der aktuellen Krise aufmerksam zu machen und auf die Probleme hinzuweisen, die sich aus der Art der Berechnung für die Hilfeleistungen aus dem Härtefallfonds für Ein-Personen-Unternehmen ergeben, die starken saisonalen Schwankungen unterworfen sind.

Grundsätzlich ist es leider so, dass die Krise uns im Tourismus besonders hart und nachhaltig trifft. Wir waren die Ersten, die betroffen waren von den frühen Reisebeschränkungen in Bezug auf Italien. Aller Voraussicht nach werden wir – vermutlich zusammen mit der Veranstaltungsbranche – auch die Letzten sein, die ihre Tätigkeit wieder regulär aufnehmen können. Erschwerend kommt hinzu, dass die Pandemie uns zu einem Zeitpunkt trifft, der denkbar ungünstig ist: Das Frühlingsgeschäft bringt uns die ersten Einnahmen des Jahres, nachdem wir im Winter in der Regel von den Rücklagen aus der letzten Saison leben. Das bedeutet einen kompletten Verdienstausfall ohne Perspektive auf eine baldige Besserung der prekären Situation.

Nun gibt es zwar einen Härtefallfonds der Österreichischen Regierung, der uns „kleinen“ Einzelunternehmern helfen soll. Doch besteht das Problem bei der gewählten Berechnungsweise für die Förderung, dass UnternehmerInnen mit ausgeprägten saisonalen Schwankungen besonders stark benachteiligt werden. Diesen Umstand möchten wir anhand von zwei konkreten Fallbeispielen verdeutlichen (siehe Grafik über dem Text):

Unternehmer A und B kommen jeweils auf ein Jahresnettoeinkommen von 18.000 Euro. Unternehmer A ist in einer Branche tätig, die nur geringen jährlichen Schwankungen unterworfen ist, und verdient somit monatlich im Schnitt 1.500 Euro. Das Einkommen von Unternehmer B schwankt hingegen stark, er verdient zwischen Oktober und März nichts, dafür aber zwischen April und September 3.000 Euro monatlich. Er bildet in diesen Monaten Rücklagen, von denen er auch im Winter lebt. Die Höhe der Einkommen beider Unternehmer ist daher in Summe gleich, aber die Verteilung unterscheidet sich.

Beide Unternehmer erhalten nun 1.200 Euro aus dem Unterstützungsfonds, da der Betrag auf Basis des  Jahresdurchschnitts errechnet wird (80% von 1.500 Euro). Bei Unternehmer A sind das – wie vom Gesetzgeber vorgesehen – 80% des entgangenen Einkommens. Auch Unternehmer B erhält 1.200 Euro. Er hätte aber im selben Zeitraum 3.000 Euro monatlich verdient. Somit entspricht der ausbezahlte Betrag aus dem Unterstützungsfonds nur 40% seines entgangenen Einkommens. Unternehmer B wird durch diese Berechnungsmethode ungleich behandelt und hat einen höheren Einkommensausfall, alleine deshalb weil seine umsatzstarken Monate in die Krisenzeit fallen. Annahme es bleibt bei drei Corona-Monaten: Das fiktive Gesamtjahreseinkommen von Unternehmer A beträgt inklusive der Zahlungen aus dem Fonds am Ende des Jahres 17.100 Euro, das von Unternehmer B hingegen nur 12.600 Euro.

Wir ersuchen daher um andere Berechnungsmodelle, die Ein-Personen-Unternehmen mit saisonalen Schwankungen mitberücksichtigen. Beispiele von zwei alternativen Varianten, die unserem Anliegen gerecht werden würden: Entweder werden als Basis für die Berechnungen die jeweiligen Monate für einen direkten Vergleich herangezogen – April 2020 (Null Einnahmen) im Vergleich zu April 2019 (3.000 Euro Nettoeinkünfte) – ODER der Nachweis über entgangene Einkünfte, wie dies teilweise auch in Deutschland geschieht. Das ist in unserer Branche relativ einfach nachweisbar anhand von Corona-bedingten Stornos. Zusätzlich bitten wir eindringlich um Perspektiven für eine weitere Unterstützung nach dem Auslaufen des Härtefallfonds Mitte Juni 2020, da wir realistisch davon ausgehen müssen, noch weitaus länger von dieser Situation betroffen zu sein.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

Mit freundlichen Grüßen,  

Michael Hoffman, MA.
Regina Glowania, BA.
Chris Karl, MA., Obfrau Verein Reiseleiter Austria
Richard Strauss
Mag. Patrick Hierner
Tanja Schachinger, BA. BA.
Dipl. Ing. Diana Rudolph
Mag. Susanne Kowarc
Christa Englinger
Patrizia Kindl
Unterzeichner der Petition

Wir freuen uns auf alle eure Unterschriften!

Hier geht’s zur Petition: https://www.change.org/p/faire-unterst%C3%BCtzung-von-reiseleiterinnen-und-fremdenf%C3%BChrerinnen-in-der-corona-krise

 


 

Infos zum Härtefallfonds Phase 2

Seit 20. April 2020 kann man für die Phase 2 des Härtefond Zuschusses Anträge stellen. Vieles ist dabei noch unklar.

Wir sind in Kontakt mit der WKO und einigen anderen Gremien, es ist eine Petition, die sich besonders mit den negativen Auswirkungen auf die Reisebranche beschäftigt, in Ausarbeitung.

Es herrscht keine Eile, die Anträge kann man bis 31.12.2020 stellen.

Sobald es mehr Klarheit in einigen Punkten gibt (vor allem für die Berechnung des monatlichen Einkommens, Jahresdurchschnitt vs Einkommen aus den Hochsaisonzeiten) melden wir uns bei euch mit detaillierten Infos.

Wir bleiben dran und gehen davon aus, dass wir unsere Fragen in den nächsten Tagen (Wochen) klären werden können.

Hier ein Link mit einer genauen Erklärung zur Antragstellung: https://www.wko.at/service/Veranstaltung.html?id=ae0fa6ee-0256-4728-865e-e002afdbc01f&fbclid=IwAR3cx-_EhRz9fX9jDfTcFpMPMxMn2T2xRUuYgEvmB1gyj9lShEqEPPGrdQI

Wir halten euch auf dem Laufenden!

 


 

Infos zum Corona Hilfspaket für EPUs

Die Bundesregierung hat die bereits angekündigten Hilfsmaßnahmen für Unternehmer*innen präzisiert und Details genannt. Wir haben hier die für euch wichtigsten Punkte zusammengefasst.

1. Härtefall-Fonds

Das Hilfspaket der Bundesregierung stellt 1 Milliarde Soforthilfe für Ein-Personen-und Kleinstunternehmen bereit. Die Auszahlung erfolgt in zwei Phasen:

Phase 1: max. 1000 Euro Erstauszahlung

Phase 2: max. 2000 Euro pro Monat für drei Monate

Die Erstauszahlung ist als eine Art Unternehmer*innen-Lohn zu sehen und kann ab 27. März 2020 via Online-Antrag auf der Website der Wirtschaftskammer beantragt werden. Ausgezahlt werden die Beträge nächste Woche.

Die genaue Höhe der Hilfen (max. 2000 Euro/Monat) für die Folgemonate wird nach der wirtschaftlichen Lage der einzelnen Unternehmen berechnet.

Folgende Gruppen können die Soforthilfe beantragen:

Einpersonenunternehmen

Freie Dienstnehmer*innen

Freiberufler*innen

Neue Selbstständige

Kleinstunternehmen

Diese Zuschüsse sind eine Soforthilfe und müssen nicht zurückgezahlt werden.

2. Notfallsfonds

15 Milliarden stehen als Mischmodell aus Krediten und Zuschüssen für besonders von der Krise betroffene Branchen zur Verfügung. Dabei können Kredite in Höhe bis zu einer Quartalsumsatzsumme beantragt werden. 75% der Kreditsumme müssen unter Niedrigzinskonditionen refundiert werden.

Diese Maßnahmen sollen die Liquidität sicherstellen und den Wiederaufbau nach der Krise erleichtern.

Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden!

 


Unsere erste ordentliche Generalversammlung 

Am 15. Jänner durften wir im Restaurant « Zum Wohl » zu unserer ersten ordentlichen Generalversammlung mit uns als Vorstandsteam begrüßen.

Im Zuge der Veranstaltung erhielten unsere Mitglieder einen Überblick über unsere Aktivitäten aus dem Vorjahr, sowie bereits geplante Ausflüge und Reisen für das laufende Jahr. Unsere neu überarbeitete Internetpräsenz, bestehend aus Homepage und Facebookseite, wurden vorgestellt, sowie allfällige Vereinsfragen und Formalitäten geklärt.

Im Anschluss an die Generalversammlung durften wir noch einige interessante Gäste begrüßen. So war Gerti Schmidt, Obfrau der Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe mit dabei, um ihre Arbeit für uns in der Fachgruppe der WKO vorzustellen. Cathrin Mittermüller stellte das neue Vienna Welcome Center und seine Services für Reisegruppen vor, die wir alle in Zukunft eingeladen sind, in Anspruch zu nehmen. Und auch Tanja Leibl und Karl Heinz Köberl von Fischer Reisen waren nach der Veranstaltung noch zur Stelle, um sich unter die Kollegen zu mischen und dabei gleich noch die eine oder andere Reise zu besetzen.

Nach der abgeschlossenen Versammlung wurde aus der Veranstaltung ein nettes Get-together in unterhaltsamer Runde unter KollegInnen, das sich noch über einige Stündchen fortsetzte und bei dem einige schmackhafte Anekdoten aus dem Reiseleiterleben zum Besten gegeben wurden.